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| Hobbymässige Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone |
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Viele Menschen hegen den Wunsch, hobbymässig Pferde zu halten. Die Landwirtschaftszone bietet dafür manche Vorteile. Das vorliegende Informationspapier will aus Sicht der Raumplanung knapp und leicht verständlich aufzeigen, was möglich ist und was es zu beachten gilt. Es ersetzt nicht die fachkundige Beratung, sondern bildet eine erste Orientierungshilfe.Die Landwirtschaftszone ist der professionellen Landwirtschaft vorbehalten. Bauten für die Freizeitlandwirtschaft sind nicht erlaubt. Möglich ist jedoch, bestehende Gebäude für die hobbymässige Tierhaltung umzunutzen und umzubauen. Als Umnutzungsobjekte kommen insbesondere ehemalige landwirtschaftliche Bauten in Betracht (Bauernhäuser, Ställe, Scheunen). In vielen Fällen werden bauliche Änderungen erforderlich sein. Solche Umbaumassnahmen sind möglich. Sie dürfen aber nicht so weit gehen, dass der bauliche Charakter des Gebäudes komplett verändert wird. Dessen äussere Erscheinung und bauliche Grundstruktur müssen in den wesentlichen Zügen gewahrt bleiben. Der Stall muss nahe beim Wohnhaus des hobbymässigen Pferdehalters liegen. Damit wird eine einfache Überwachung und Betreuung der Tiere sichergestellt und eine Reihe von Folgeproblemen vermieden (z. B. Verursachung von Verkehr). Die Pferde müssen besonders tierfreundlich gehalten werden. Neben den Tierschutzvorschriften sind zusätzliche Anforderungen zu erfüllen, wie sie in der Landwirtschaftsgesetzgebung umschrieben sind. Es dürfen maximal 4 normale Pferde oder 6 Ponys gehalten werden. Deren Pflege und Betreuung muss durch den Halter selber erfolgen. Aussenanlagen – namentlich Mistlager, Allwetterausläufe und Zäune – dürfen neu erstellt werden, sofern das Umnutzungsobjekt noch nicht über entsprechende Einrichtungen verfügt. Zulässig sind Aussenanlagen, die für eine tiergerechte Haltung notwendig sind. Nicht notwendig in diesem Sinne ist z. B. ein Reitplatz. Mehr zu diesem Thema, wie etwa zu den Weiden oder Ausläufen entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal Februar 2013.
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| Freiberger auf der Bergweide. (Foto: Jacqueroud) |
| 04.02.2013 |

| Nutzung der Tiere überdacht |
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Für einmal geht es nicht ums Pferd per se, sondern um Tiere und Tierschutz allgemein. Das Pferd soll in diesem Kontext eingebettet werden in den Überlegungen von Professor Hanno Würbel der Vetsuisse Fakultät Bern. Tierschutz ist ein ethisches Anliegen, zu dem sich fast alle Menschen bekennen, wenn auch abhängig von Kultur, Bildung und Wohlstand in unterschiedlichem Masse. Damit wir Tiere tatsächlich schützen können, müssen wir allerdings die Biologie der Tiere verstehen und ihre Ansprüche an die Umwelt kennen. Dies setzt voraus, dass wir uns ernsthaft für die Tiere interessieren.
Dass es damit zuweilen hapert, wodurch nicht nur das Wohlergehen der Tiere, sondern gleichsam unsere Nutzungsinteressen beeinträchtigt werden können, sollen folgende Beispiele illustrieren. Vor gut 50 Jahren erschien in einer psychologischen Fachzeitschrift unter dem Titel „Das Fehlverhalten von Organismen“ ein Artikel, der die Lehrmeinung zum Verhalten von Tieren nachhaltig veränderte. Darin berichtete das Ehepaar Breland von Problemen bei der Dressur von Tieren. So sollten etwa Schweine für einen Werbefilm lernen, mit dem Maul Münzen aufzuheben und diese in ein grosses Sparschwein zu stecken. Das klappte anfangs ganz gut; die Schweine lernten durch Futterbelohnung rasch. Doch plötzlich steckten die Schweine die Münzen nicht mehr in das Sparschwein, sondern begannen mit ihrer Rüsselscheibe darin zu wühlen und die Münzen hochzuwerfen. Was war passiert? Neugierig wie Schweine sind lernten sie anfangs rasch, was zu tun war, um möglichst viele Futterbelohnungen zu erzielen. Doch als sie den Trick raus hatten und zunehmend frustriert waren über die kleinen Futterhäppchen, verfielen sie in ihr arttypisches Nahrungssuchverhalten: Wühlen im Untergrund. Der Artikel und die darin beschriebenen Beispiele waren ein herber Schlag für die damals vor allem in den USA tonangebenden Behavioristen. Ihr berühmtester Vertreter, Burrhus Skinner, hatte 1938 in seinem Klassiker „Das Verhalten von Organismen“ die Lehrmeinung zementiert, dass Tiere ihr gesamtes Verhalten durch Lernen erwerben und jedes Verhalten trainierbar sei. Das von den Brelands beschriebene „Fehlverhalten“ – das natürlich kein Fehlverhalten war, sondern arttypisches Instinktverhalten – hatte darin keinen Platz. Mehr Beispiele entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal Februar 2013.
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| Rinder (auch Texas Longhorns) sind auf die Hörner angewiesen. (Foto: pd) |
| 27.01.2013 |

| Die Geschichte des alten Mannes |
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Eisig bliess der Wind. Das Schneegestöber fand jede Ritze zwischen Jeans und Chaps des alten Mannes. Die Bise biss sich langsam aber stetig durch die Jacke. Mit seitlich angelegten Ohren schützte sich auch das Maultier vor dem peitschenden Wintersturm. Die Tasthaare vereist, folgte es auch nach Stunden treu den Spuren seines treuen Menschenfreundes. Endlich erschien die Silhouette der kleinen Stadt am Horizont. Der alte Mann und sein Maultier schleppten ihre müde Knochen in den Ort, um wenig später im Stall dem erschöpften Maultier die gerechte Portion Heu sicherzustellen. Der alte Mann freute sich schon auf ein Glas Whiskey im gegenüberliegenden Saloon, als er aus dem Saloon einen betrunkenen jungen Cowboy taumeln sah. Der Gunslinger hatte die Whiskey-Flasche in der einen Hand, den Revolver in der anderen. Als er Licht im Stall sah, riss er das Tor auf, im Schlepp einige seiner Sauf-Kumpanen.
"Hey alter Mann" sagte er mit überheblicher Stimme und fuhr fort, ohne dass dieser etwas erwidern konnte: "Kannst du tanzen?" Der alte Mann wischte sich den Schnee von der Jacke und erwiderte: "Nein mein Sohn, ich war noch nie in der Situtation in der ich hätte tanzen können." Der junge Revolverheld zückte kurzerhand sein Feuereisen und schoss dem alten Mann so oft vor die Füsse, bis dieser zu hüpfen begann. Durch die Schüsse aufgeschreckt stand mittlerweile der ganze Saloon vor dem Stall. Der alte Mann hüpfte so lange bis der junge Cowboy keine Munition mehr hatte. Als das Geballere verstummte, war es noch immer laut. Schallendes Gelächter der gesamten Meute traf den alten Mann unmittelbar nach seinem unfreiwilligen Tanz. Wie die Geschichte zu Ende geht und welchen Zusammenhang sie mit der Cowboy-Philosophie hat, das und mehr erfahren Sie im WESTERNER-Journal Januar 2013.
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| 06.01.2013 |

| Unfallverhütung im Pferdestall |
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Sind Sie nicht auch schon einmal über etwas gestolpert, das Sie kurz zuvor haben liegen lassen? Etwa ein Drittel aller Unfälle, welche auf landwirtschaftlichen Betrieben und in Pferdeställen geschehen, sind Stürze. Wasserschläuche, die nach dem Abspritzen des Pferdes liegen geblieben sind und Putzboxen welche im Stallgang stehen, stellen Stolpergefahren dar. Im folgenden Beitrag finden Sie Tipps, wie Sie solchen Sturz- und Stolperfallen vorbeugen können. Wir alle kennen solche Situationen: Während dem Misten kommt uns etwas dazwischen und wir stellen die Mistgabel nur kurz in den Stallgang, wo sie anschliessend stehen bleibt und für unachtsame Personen zur Stolperfalle wird. Überall in unserem Alltag gibt es Stolperstellen. Oft sind uns diese nicht bewusst. Eine allgemeine Unordnung trägt dazu bei, das Sturzrisiko markant zu erhöhen. Wenn Schaufeln oder Besen in die dafür vorgesehenen Haltevorrichtungen verräumt sind und nicht im Stallgang stehen und die Mistkarrette direkt beim Miststock parkiert ist, sind ohne viel Aufwand einige Hindernisse ausgeschaltet. Die Angewohnheit, die Putzbox nach dem Putzen des Pferdes direkt in den Schrank zurück zu räumen, kann uns einige Blessuren durch Stürze ersparen. Kabel von Elektrogeräten sind so zu verlegen, dass weder Mensch noch Tier sich daran verletzen oder darüber stürzen können. Ausreichend Licht sowohl in den Stallgassen als auch auf den Vorplätzen des Betriebes beugen Stürzen vor. Lichtintensität und Anordnung der Lampen sind der Raumnutzung anzupassen. Wer beim Licht spart, spart am falschen Ort; eine gute Beleuchtung bringt mehr Sicherheit.
Zum Reiten sind Schuhe mit glatter Sohle vorteilhaft, deshalb muss auf rutschhemmende Böden besonderen Wert gelegt werden. Um die Glätte der Böden zu entschärfen, können Gummimatten, welche eine gute Griffigkeit aufweisen, Rasenteppich oder andere Materialien zur Anwendung kommen. Zudem ist es wichtig, die Böden stets sauber zu halten, da Schmutz vor allem in Kombination mit Regen rutschig wird. Pferdeweiden und Paddocks sollten verschlossen werden, wenn sich keine Tiere darin befinden. So wird vermieden, dass man über Elektrodrähte oder Absperrbänder fällt. Eine Alternative zu Elektrodrähten bilden Absperrollen mit einer Rückziehvorrichtung. Viele weitere Tipps entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal Januar 2013.
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| Auch ein Abwurf sollte gut gesichert sein. (Foto: Bracher) |
| 06.01.2013 |

| Doping im Westernsport |
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An den deutschen, internationalen Turnieren sind mehrere Pferde am Dopingtest hängen geblieben. An anderen Turnieren wiederum, wird das Verabreichen von Medikamenten für das Sportpferd mit geschlossenen Augen hingenommen und bei allfälligem Hinsehen Dritter einach bagatellisiert.
Oder wir können es in den Worten von Craig Schmersal sagen. Der US-amerikanische Million-Dollar-Reiter meinte an der WM 2008 in Manerbio (ITA) zm Thema Doping, dass er den ganzen Aufrur nicht verstünde, wenn er Kopfschmwezren habe, nehme er ja schliesslich auch eine Kopfweh-Tablette.
Dieses Statement sorgt für Menschen ohne Moral den Tieren gegenüber für einen Schmunzler, ja sogar Verständnis. Wer aber vor dem geistigen Auge ein Pferd in der Box stehen sieht, dass nur noch unter medikamentöser Stütze laufen kann, dem verpassen solche Statements von sogenannten Vorbildern einen Stich ins Herz. Die Vorfälle in Deutscland betreffen aber weniger die Reiner, sondern mehr die Performance-Klassen, insbesondere das Pleasure. Markus Müller, der Vizepräsident der FEQHA, schreibt in dieser Ausgabe von einem Teilnehmer, der ihm berichtete, sein Pferd könne die Belastungen ohne Medikamente an einer solchen Show gar nicht ertragen. Analoger Schluss: Morallose Menschen nicken verständnisvoll. Unsereins würde ihm sagen: "Dann starte halt weniger oft." Jüngstes Beispiel betrifft das Futurity-Champion Pleasure-Pferd Mad Machine. Vorgestellt hat es Mark Shaffer, der auch in der Schweiz Kurse gibt. Sein Statement ist eine Wiederholung dieser Haltung wie wir sie in den obigen beiden Beispielen vorgefunden haben: Hätte er den positiven Dopingtest der EM etwas früher bekommen, wäre das Pferd an der Q12 und der Futurity sicherlich nicht nochmals positiv getestet worden. Das steht erstaunlicherweise in der offiziellen Mitteilung, die von diesem Reiter auf wittelsbuerger.com veröffentlicht worden ist. Keine Reue, kein Verständnis, keine Einsicht beim Reiter. Viel lieber beschäftigt er sich mit der Aussage wie sehr er doch von den Menschen enttäuscht sei, die ihm da so in den Rücken gefallen seien. Man merke in solchen Situationen wer seine Freunde seien. Zur Medikation sagt er: "Es ist nicht anderes wie wenn ich 2 Aspirin nehme." Kommt Ihnen die Argumentation bekannt vor? Ins gleiche Horn bläst übrigens Matteo Sala, der mit dem Pleasure-Pferd Wisley Victorious hängengeblieben ist und von einem Boykott gegen seine Person spricht. Mehr zu diesen Vorfällen und der Doping-Politik erfahren Sie im WESTERNER-Journal Januar 2013.
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| 06.01.2013 |

| Erinnerungen an das Jahr 2012 |
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Im Jahre 2012 vermischten sich bewährte Angebote mit neuen Ideen. Was das Westernjahr 2012 aus Sicht des WESTERNER aber wirklich bemerkenswert machte, waren die vielen kleinen Tendenzen zu mehr Miteinander und weniger Gegeneinander. Ein gesunder Teil der Westernreiter hat begriffen, dass wir mehr Gemeinsamkeiten mit den anderen Reitarten haben, als das was uns trennt. Eine Einsicht, die der Besuch von Jeff Sanders (USA) eindrücklich unterstrichen hat. Der Vaquero aus traditionellem Haus interessiert sich pausenlos für die klassische Dressur, vergleicht Gemälde und bereist die grossen Reitmeister unseres Kontinentes, um nach den Wurzeln unserer Westernreiterei zu graben. Er ist so etwas wie der Professor unserer Reitkunst. Seine Premiere in Form eines Auftrittes in der Schweiz war denn auch ein Diskurs in Korrektheit. Was uns Jeff Sanders vermittelt hat, ist sicherlich, dass man sich entgegen der Reglemente im Westernreiten sehr wohl Mühe geben muss, richtig zu sitzen, Hände, Beine und Oberkörper in Balance zu halten und dem Pferd somit keine offenen Wege zu blockieren. Premieren-Besuch aus den USA bekam die Schweiz gleich mehrmals. Mit dem Erscheinen von Franck Dominguez in Tramelan auf der neuen Anlage der Familie Hasler feierte die Schweiz noch eine weitere Premiere. Der Ranch-Roping-Spezialist gab erstmals einen Kurs im Roping an den Kühen auf Schweizer Boden. Natürlich waren die Teilnehmer alle nur mit einem Breakaway-Honda bewaffnet. In der klirrenden Kälte des vergangenen Winters harrten die Teilnehmer den Worten des Meisters. Dominguez vermittelte geduldig und unbeirtt die vielen Kleinigkeiten, die im Ablauf eines einzigen Wurfes stimmen müssen, auch aus Sicherheitsgründen. Die relaxte Athmosphäre verdankte der Kurs nicht nur dem Savaoir-Vivre der Romandie, sondern auch der bestens für das Roping eingestellten Rinder, die ruhig und ohne jegliche Angst geduldig schon fast auf die Würfe der "Lehrlinge" warteten, um wenig später in gemächlichem Gang davon zu laufen. Was Franck Dominguez vor allem mit gab, war eine grosse Kiste voller kleiner Tipps und Tricks. Ganz getreu nach dem Spruch von Ray Hunt: Es sind oft die kleinen Dinge die die grossen Unterschiede machen. Mehr über die vielen weiteren Begegnungen erfahren Sie im WESTERNER-Journal Dezember 2012.
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| Jean-Claude Dysli gehörte zu den wichtigsten Begegnungen 2012. (Foto: Jacqueroud) |
| 06.01.2013 |

| Fachkompetenz vereint: das neue WESTERNER-Lern-DVD |
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Sie wurden beim Sattelkauf schon enttäuscht? Sie haben sich auch schon gefragt ob Sie die Trense wechseln sollen? Das neue Lern-DVD "Passend fürs Pferd" bestückt sie mit Wissen und Hintergründen, damit es Ihnen inskünftig ein wenig leichter fällt wenn Sie Fragen rund um die Ausrüstung haben. Hierzu bedarf es natürlich kompetenter Personen. Und diese treten in diesem Film gleich zu dritt auf. Einer davon ist der Mann, der bereits in den 70er Jahren begann, die Schweizer mit Western-Ware auszustatten. In diesen 30 Jahren hat Mike Schleiniger viel gelernt, viele Tendenzen kommen und gehen sehen. Er schwört daher auf Altbewährtes und somit auf Material mit Verlass-Garantie. Mike Schleiniger hat sich für diese DVD ins Zeug gelegt und zeigte viele Tipps und Kniffs. Zudem weist er auf die reglementarischen Grenzen hin. Mike Schleiniger hat dieser DVD mit aufrichtigen und gutgemeinten Tipps ein ideales Fundament gebaut. Den bekanntesten Sattler und Lederkünstler braucht man kaum noch vorzustellen. Pablo Ulli hat keine Mühe gescheut, um anhand eines Sattelbaus Ihnen den tiefstmöglichen Blick ins Innenleben eines Westernsattels zu geben. Dort hinein, wo man sonst nicht sieht und wo sich viele Probleme verstecken. Es ist ein Privileg, vom Sattler so viel Wissen mit auf den Weg zu bekommen. Und das natürlich wie für Pablo Ulli typisch, ohne Umschweife und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Um das erlangte Wissen und die Einsichten dank Mike Schleiniger und Pablo Ulli zu stützen, wird auch noch die medizinische Sicht hinzugezogen. Dr. med. vet. Fritz Ohnewein ist nicht nur Tierarzt für Grosstiere, sondern auch noch gelernter Pferde-Zahnarzt. Seine Ratschläge decken sich nicht nur mit den Aussagen der beiden oben genannten Experten, sondern verdeutlichen noch zusätzlich, welche Auswirkungen Missbrauch haben kann. Ohne subjektive Annahmen, sondern mit wissenschaftlichen Fakten, die nicht von der Hand zu weisen sind. Sein Mitwirken macht dieses DVD erst zu einem kompletten Ratgeber in Sachen Ausrüstung. Mehr über den Inhalt entnehmen Sie im Artikel aus der Dezermber-Ausgabe 2012 des WESTERNER-Journals.
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| Tobias Halter. (Foto: Bieri) |
| 12.11.2012 |

| Der Vaquero-Professor Jeff Sanders |
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Bezeichnen wir Texas als die Hochburg des Westernsports, so bezeichnet man Kalifornien al die Hochburg der Westernkunst. Auch im Sattel. Eine Reitkunst, die selten ist; ein Wissen das es zu bewahren gilt; ein Können das Mut und Eigenverantwortung verlangt. Jeff Sanders vereint all diese Werte und hat dies an seinem ersten Kurs auf Schweizer Boden eindrücklich unter Beweis gestellt. "Dein Pferd kann dieses Schulterherein nicht besser zeigen, weil du es störst; du lehnst auf eine Seite, du belastest das Pferd damit falsch." Klare Worte eines Mannes, der hohe Ansprüche an die reiterlichen Fähigkeiten stellt. Nur wenige Momente später sitzt der Kalifornier auf das Pferd und zeigt binnen Sekunden ein perfektes Schulterherein; alsbald lehnt er im Sattel und das Pferd verliert seine Biegung. Er nimmt diese Übung zum Anlass, um einmal mehr darauf hinzuweissen, dass "die Korrektur der Pferde meistens zu früh oder falsch erfolgt, weil der Reiter meistens eine bessere Reaktion des Pferdes aufgrund seiner eigenen Fehler verunmöglicht." Bedauernswert, wer daraufhin aus Unwissenheit seit Pferd korrigiert. Dieses Beispiel aus dem Kurs im zürcherischen Weiach zeigt, Der Kalifornier ist als Vaquero zur Welt gekommen; aufgewachsen im Kalifornio-Umfeld seiner Eltern. Auf deren Ranch tummelten sich einige der grössten und bekanntesten Vaqueros aller Zeiten. Jeff Sanders erhielt im Sattel, aber auch in Schrift und Wort eine einzigartige Vaquero-Schule. So verwundert es nicht, dass er seine Mutter immer wieder zitiert, auch am Kurs in Weinach: "Deine Hände sind gerade, über dem Mähnenkamm und parallel; je weiter weg deine Hände aus dieser Position gehen, desto mehr störst du das Pferd. Meine Mutter ist 72-jährig und trägt ihre Hände stets so perfekt beim Reiten." Mehr über Jeff Sanders sowie einige Trainingstipps entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal November 2012.
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| Jeff Sanders (Foto: Jacqueroud) |
| 12.11.2012 |

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