





























|





| Youtube & Facebook für Westerner |
 |
Was der eine kennt und schätzt, davon versteht sein Gegenüber noch nicht mal den Inhalt. Gemeint sind die grössten gemeinsamen Internetplattformen der jüngsten Zeit. Nun ist auch der WESTERNER verbunden und vernetzt. Mehrere Hundert Millionen Menschen nutzen Facebook als Tauchbörse von Fotos, von Klatsch und Tratsch und kontaktieren verloren geglaubte Freundschaften oder Bekanntschaften. Gerade ausländische Bekanntschaften lassen sich über die verschiedenen Möglichkeiten von Facebook besonders gut pflegen. Bei Youtube tummeln sich Millionen von Videos, sämtlicher Interessensgemeinschaften. Suchmasken und einzelne Kanäle von Special-Interest-Videos machen Youtube zu einer der meistbesuchten Seiten der Welt,
Sowohl bei Facebook, als auch bei Youtube ist die Gemeinschaft der Westernreiter natürlich mit von der Partie und das in seiner vollen Pracht und Vielfältigkeit. Höchste Zeit also für den WESTERNER also einzusteigen. Eine Facebook-Gruppe WESTERNER zeigt die Cover-Bilder der Westerner-Journale, zeigt die vom WESTERNER produzierten Videos, Links, die jeweils nächste Veranstaltung wo der WESTERNER hinreisen wird und lässt seine Gruppe eifrig über die heisse Themen diskutieren.
Wie das ganze Bei Youtube ausschaut lesen Sie in der August-Ausgabe 2010 des WESTERNER-Journals.
Hier geht's zur Facebook-Gruppe
Hier geht's zur Youtube-Seite
Hier können Sie das Abo des WESTERNER-Journals lösen |
| Cover der Juli-Ausgabe des WESTERNER |
| 16.07.2010 |

| Wenn Pferde auf leisen Sohlen gehen |
 |
Wer schon mit Gedanken gespielt hat sein Pferd Barhuf zu belassen, der stösst auf dem harten Boden unseres Landes immer wieder auf Probleme. Wer sein Pferd konventionell beschlägt, kennt hingegen die Probleme von abgebrochenen Wänden, abgerissenen Eisen im dümmsten Moment und vieles mehr. Beide Seiten zufriedenstellen könnte eine neue Art den Huf zu schützen, die unlängst Hufschmied Paul Pfammatter entwickelt hat. In einem schönen Winkel und blitzsauber gefeilt steht die vierjährige Stute Caroline da. War das junge Pferd bis dato barfuss unterwegs, sorgten Hufstellung und harte Bodenverhältnisse zusehends für Probleme bei der Stute. Ein Huf der breiter ist als er lang ist macht ein Beschlag nicht unbedingt besonders einfach. Grund genug, Caroline mit einem ganz neuen Weg des Beschlages vertraut zu machen. Je nach Beanspruchung, Grösse und Kundenwunsch sucht Paul Pfammatter das passende Gummi-Eisen aus. Die Auswahl reicht von super soft bis extra hart. Caroline erhält die Nummer eins, eine durchschnittliche Grösse von 133 Milimeter Breite und 133 Milimeter Länge in der Härte eines weicheren Autopneus. Carolines Ausmasse von 145 Millimeter Breite und 130 Milimeter Länge sind dem Gummi Nummer eins nah genug, dass sich der Gumme anpassen wird, der Prozess garantiert dies. Wie der Prozess weitergeht und welches die Vorteile dieser neuen Technik sind und wie der Hufschmied in den USA seine Ausbildungen gemacht hat, das lesen Sie im WESTERNER-Journal der Ausgabe Juli 2010.
Hier geht's zu einigen Bildimpressionen
Hier können Sie ein Abonnement des WESTERNER-Journls bestellen |
| Das Gummi-Eisen sieht aus wie ein herkömmliches, hat aber einige interessante Neuerungen. (Foto: Jacqueroud) |
| 12.07.2010 |

| Reining erobert die Welt der Prominenten |
 |
Die grössten Pferdesport-Anlässe der Schweiz fanden bisher unter Ausschluss des Westernreitens statt und konzentrierten sich auf Springreiten, Polo oder Rennsport. Seit es die Turniere auf der CS-Ranch, der Reining-Anlage von Corinna und Michael Schumacher gibt, hat sich angedeutet, dass sich die Situation bald ändern könnte. Die diesjährige Ausgabe der CS-Classic hat nun definitiv zu den bedeutensten Schweizer Pferdesport-Anlässen aufgeschlossen. Das hängt einerseits daran, dass mit der NRHA Affiliate Europameisterschaft im Reining der Anlass um weitere Hauptprüfungen reicher geworden ist. Aber noch viel mehr hängt es daran, dass sich der Anlass von Jahr zu Jahr mehr für das breite Publikum herausputzt. Kleine Showeinlagen hüben und drüben, Spielecken mit Indianern für die Kinder, Komiker auf den Tribünen und ein Festzelt, dass jeden Abend zum Konzert- und Partylokal wächst, sind nur ein Paar Beispiele von Nebenschauplätzen rund um den Spitzensport.Der Katalysator des Anlasses ist aber sicherlich das Engagement der Familie Schumacher. Sie finden Sponsoren, die einen solchen Anlass möglich machen, sie haben die Kontakte in die Welt der Berühmten, um ebensolche vor Ort zu haben. Und diese Prominenten sollten in diesem Jahr auch zu Akteuren im Reiningsand avancieren. Verbrachte manch Berühmtheit ruhige Momente im neuen Stallgebäude der Ranch, so stiegen aber auch einige von ihnen in den Sattel eines Reiningpferdes. Der Grund dieser Mutprobe war eine Benefiz-Idee: Der Sieger des Celebrity-Reining durfte das Preisgeld einem Hilfswerk seiner Wahl spenden. Schnell hatte der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher ein paar um ihn geschart, die alle samt willens waren, sich im Reining zu versuchen. Allen voran Michael Schumacher höchst persönlich. Er war zwar mit dem Westernreiten vertraut und er dürfte auch mit der Geschwindigkeit keine Probleme haben, aber dennoch hatte er bis dato noch nie ein Reining-Pattern geritten. Seinen Kollegen ging es ähnlich, manch einer war sogar derart mutig, dass er bis vor Kurzem noch nie geritten war und nun sollte man also am Samstag Abend vor vollen Tribünen und einem bestens gelaunten Publikum Spektakel im Gallopp bieten. Das gelang der RTL-Explosiv-Moderatorin Frauke Ludowig (GER) ausgezeichnet. Sie erhielt Pferd und Anweisungen von Grischa Ludwig (GER) und setzte die Tipps nahezu perfekt in die Tat um. Mit einem Ritt von über 71 Punkten je Richter versetzte sie das Publikum in Begeisterung und gewann diese Charity-Reining. Michael Schumacher liess ebenfalls nichts unversucht und hatte in punkto Tempo auf dem Paint Horse Hengst Gunners Enterprise das Publikum voll auf einer Seite. Auch er erhielt 70 Punkte für seinen Auftritt und dies sollte Rang zwei bedeuten. Diesen Platz auf dem Siegerpodest musste er sich aber mit der BBC-Formel-1-Moderatorin Lee McKenzie teilen. Aus Schweizer Sicht hoffte man auf Melanie Winiger. Die Schauspielerin und ehemalige Miss Schweiz ist eine exzellente Reiterin, wollte sich aber am Abend vor dem Publikum keine Blösse geben und verzichtete nach einem Proberitt am Nachmittag auf einen Start. Jeannette Krähenbühl betreute die attraktive Schweizerin.
Mehr zum sportlichen Teil und weitere Informationen zum Anlass entnehmn Sie der August-Ausgabe 2010 des WESTERNER-Journals.
Hier geht's zum Video
Hier können Sie ein Abonnement lösen |
| Michael Schumacher goes Reining. (Foto: Bonaga) |
| 08.07.2010 |

| Vorsicht bei der Import-Seuche der Blutarmut |
 |
Die Equine Infektiöse Anämie (EIA), auch ansteckende Blutarmut der Einhufer genannt, ist eine Viruserkrankung der Pferde. Sie führt anfallsweise zu hohem Fieber, Blutarmut, Abmagerung und Leistungsschwäche. Gelegentlich kommen plötzliche Todesfälle vor. Für die Seuche gelten strenge staatliche Bekämpfungsmassnahmen. In der Schweiz wurde der letzte Fall von EIA 1991 gemeldet. Die Schweiz und die Europäische Union haben die Vorsichtsmassnahmen bei Importen von Pferden aus Rumänien verschärft. Der Grund: die ansteckende Blutarmut der Einhufer, auch Equine Infektiöse Anämie (EIA) genannt. Bereits bisher müssen Pferde vor dem Import getestet werden. Neu sind die Pferde zudem in der Schweiz während mindestens 30 Tagen zu isolieren und frühestens 28 Tage nach dem Import muss ein Coggins-Test durchgeführt werden. Die Schweiz und die Europäische Union haben die Vorsichtsmassnahmen bei Importen von Pferden aus Rumänien verschärft. Der Grund: die ansteckende Blutarmut der Einhufer, auch Equine Infektiöse Anämie (EIA) genannt. Bereits bisher müssen Pferde aus Rumänien vor dem Import getestet werden. Neu sind die Pferde zudem in der Schweiz während mindestens 30 Tagen zu isolieren und frühestens 28 Tage nach dem Import muss ein Coggins-Test durchgeführt werden.
Weshalb dies auch die Schweiz betreffen kann, lesen Sie in der Ausgabe Juli 2010 des WESTERNER-Journals.
Hier können Sie fachmedizinische Hintergründe nachlesen
Hier können Sie das Abo des WESTERNER-Journals lösen |
| |
| 06.07.2010 |

| Legendäres Jubiläum: die LT-Farm |
 |
Müllheim im Kanton Thurgau liegt zwar eher im Osten der der Schweiz, dennoch ist das Dorf ein Zentrum des Westens. Über die Westernreiter hinaus bekannt ist nämlich die Familie Häberlin, die seit numehr 35 Jahren die Lindentree Farm als Zentrum des Westernreitens führt. Zwar würde man einen traditionellen Westernstall eher eine Ranch nennen, doch der landwirtschaftliche Betrieb der Famile Häberlin heisst eben genau deshalb Farm, weil er eben nach wie vor landwirtschaftlich produkiv ist. Und einen ebensolchen Betrieb nennt man korrekterweise eine Farm. Vor 35 Jahren begann die Familie Häberlin, namentlich Madeleine und Fritz Häberlin mit dem Westernreiten und zeitgleich mit dem Import und dem Vorstellen von American Quarter Horses, damals auf Schweizer Boden eine Rarität, heute mit über 3'000 Quarter Horses in der ganzen Schweiz verteilt wohlbekannt; und das ist nicht zuletzt auch der Verdienst der Familie Häberlin. Aber auch den Turniersport hat die Lindentree Farm nachhaltig beeinflusst. Vor wenigen Wochen endete die 30. Ausgabe der LT Classic. Damit ist das Turnier auf dem Anwesen der Familie Häberlin das älteste Schweizer Westernturnier überhaupt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer danken dies auf ihre Art, in dem sie auch in diesem Jahr so zahlreich erschienen, dass die LT Classic zum zweiten Mal in Serie das grösste Schweizer Westernturnier überhaupt war.
Mehr zur Familie Häberlin und zur Lindentree Farm erfahren Sie im WESTERNER-Journal Juli 2010.
Hören Sie hier das Interview
Hier geht's zur Webseite
Hier können SIe den WESTERNER abonnieren |
| Sohn Justin Häberlin. (Foto: Reinmann) |
| 02.07.2010 |

| Tom Hirt's Beschreibungen |
 |
Kürzlich kehrte mein Kollege Marc von seiner USA-Reise zurück. Zusammen mit seiner Lebenspartnerin besuchte er Vaqueros und Buckaroos, die King Saddlery und andere prominente Orte der traditionellen Cowboy-Kultur. Von der Tom Hirt Hut-Macherei brachte er mir einen Kalender mit nach Hause, dessen Kurztext ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Denn Tom Hirt vermittelt in diesen Zeilen das autenthische Bild derjenigen, die den Hut weder als Zierde noch als notwendiges Übel ansehen, sondern ihn brauchen für einen Beruf hoch zu Pferd, der zwar noch aktuell ist aber dennoch irgendwie an längst vergangene Tage erinnert:"In den Wintermonaten hat der Buckaroo lange Tage, egal ob die Sonne scheint oder nicht. An manchen Tagen wird er nass egal wie er sich anzieht, an anderen kann es so kalt sein wie in einer Eskimo-Kühlbox. Dann gibt es die Tage an denen er mit dem Wind um die Wette reiten muss, will er nicht vom Winde verweht werden. An manchen Tagen wir sein Können auf den Prüfstein gelegt wenn er etwa eine Kuh mit dem Rope aus einem Schlammloch ziehen muss. Aber auch wenn er einer jungen Kuh hilft ihr erstes Kalb zur Welt zu bringen, nur um am Schluss zum Dank mit dem Kalb allein gelassen zu werden ohne die Absicht zu hegen, dieses zu adoptieren. An einem Tag wie diesem wird der Tag so schnell zur Nacht, dass der Buckaroo weder Zeit fand etwas zu essen, noch die Decke bereit zu halten für den kälteren Tagesteil. Wenn es aber den Pferden und Kühen gut geht, das Wetter aufhellt und es scheint als sei keine dringende Aufgabe auf den Buckaroo wartet, dann und nur dann wird er es sich gönnen, inne zu halten und sich ander Sonne etwas aufzuwärmen." Was er mit diesen Zeilen mein und mehr zur Person Tom Hirt erfahren Sie im WESTERNER-Journal der Ausgabe Juli 2010
Hier geht's zur Webseite von Tom Hirt
Hier können SIe das Abo für das WESTERNER-Journal lösen |
| |
| 30.06.2010 |

| Joe Wolter beantwortet Fragen rund ums Pferd |
 |
Kürzlich hat "Western Horseman" eine Vielzahl an Fragen veröffentlicht die die Leserschaft dem Trainer Joe Walter stellen durfte. Dessen Antworten wollen wir Ihnen nicht vorenthalten: Können Sie mir sagen was ich tun soll, wenn mein Pferd ständig von sich aus rückwärts läuft? Das Pferd ist knapp angeritten und lässt sich jeden Schritt heraustreiben, sonst bleibt das Pferd einfach stehen oder geht rückwärts. In der Bodenarbeit macht das Pferd bestens mit.
Frag dich selber, wie präsentierst du diese Idee dem Pferd? Vermutlich musst die Art und Weise wie du das Pferd darum bittest ändern. Ich würde das Pferd loben sobald es auch nur daran denkt vorwärts zu gehen. Mit loben meine ich vor allen Dingen den ganzen Druck lösen.
Damit ein Pferd rückwärts laufen kann, muss es sein Gewicht auf die Hinterhand bringen. Ich würde damit beginnen dem Pferd beizubringenw ie es sein Gewicht wieder nach vorne bringt; das erreiche ich indem ich eine Vorhandwendung mache, also die Hinterhand um die Vorhand bewege.
Sobald das Pferd beginnt dorthin zu gehen wo ich möchte, löse ich den Druck.
Erlaube dem Pferd nicht alles zu machen, sondern erlaube ihm immer nur etwas zu machen. Ich würde also den Druck lösen wenn das Pferd dorthin geht wo du möchtest und ihm Arbeit geben wenn es dorthin läuft wo nur das Pferd selber hingehen möchte.
Meine dreijährige Quarter Horse Stute steht zwar still wenn ich sie anbinde, aber sobald ich sie an einen festen Gegenstand wie etwa eine Stange anbinde, zieht das Pferd um sein Leben. Es zerreisst dabei Halfte oder Stric und steht oft genug blutend da. Was kann ich machen?
Das Pferd fühlt sich gefangen ist hat Platzangst. Erlaube dem Pferd daran zu arbeiten wenn Sie ins Seil liegt. Damit meine ich, binde sie nicht an etwas festem an, sondern an etwas, was sie mit sich herumziehen kann. Achte einfach darauf dass es etwas ist, auf das dein Pferd nicht stehen kann, respektive sich darin verhäddern kann. Aber das reicht natürlich nicht lange nicht: Zuerst muss das Pferd überhaupt einmal lernen nach zu geben, über das mit dem Pferd. Sobald es nach vorne dem ruck nachgibt, löst du den Druck sofort. Schiebe eine Pause ein und lass dein Pferd überlegen. Pferde lernen nicht vom Druck, sondern merken sich den Moment in dem man den Druck löst.
Mehr Fragen und Antworten entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal der Ausgabe Juli 2010.
Hier geht's zur Webseite von Joe Wolter
Hier können Sie eine Ausgabe oder ein Abo des WESTERNER bestellen |
| |
| 28.06.2010 |

| Pferde registrieren ist obligatorisch |
 |
Ab 2011 müssen alle Pferde bei der Tierverkehrs-Datenbank TVD registriert werden und einen Pferdepass erhalten. Nach dem 1. Januar 2011 geborene Fohlen müssen zudem per Mikrochip gekennzeichnet werden. Von registrierten Tieren sind danach der TVD eine eventuelle Ausfuhr, ein Wechsel des Eigentümers oder des Stalles und andere Lebens-Ereignisse zu melden. Sie haben einen Pferdestall. Ob die Pferde nun Ihnen gehören oder nur in Pension bei Ihnen stehen, Sie müssen bei der kantonalen Koordinationsstelle registriert sein. Wenn Sie registriert sind, erhalten Sie jeweils im Frühling das Formular der koordinierten landwirtschaftlichen Betriebsdatenerhebung und tragen da die Anzahl Pferde ein. Sollten Sie noch nie ein solches Formular erhalten haben, sind Sie noch nicht registriert. Ab dem 1. Januar 2011 müssen alle Equiden bei der Tierverkehr-Datenbank TVD registriert werden und einen Pass erhalten. Der Eigentümer des Tieres ist für die Registrierung und Bestellung des Passes verantwortlich. Der Pass muss jedoch beim Tier aufbewahrt werden (bzw. im Dossier des Stalles). Für jedes Pferd in Ihrem Stall – ob es nun Ihnen gehört oder nicht – müssen Sie also ab dem 1. Januar 2011 einen Pass haben. Allerdings nicht sofort – es gibt Übergangsfristen. Sie haben Pensionspferde bei sich? Stellen Sie sicher, dass die Eigentümer der Pferde ihre Pflichten kennen und dass bei den Pferden alles in Ordnung ist. 1. Schritt: Melden Sie sich als Eigentümer bei der TVD (Tierverkehrs-Datenbank). Ab dem 1. Januar 2011 müssen Sie sich über www.agate.ch als Eigentümer anmelden. Sie erhalten danach Ihren persönlichen Zugangscode zur TVD. Als nächstes können Sie Ihre Tiere registrieren. 2. Schritt: Tiere registrieren. Um die Pferde zu registrieren, müssen Sie folgendes angeben: die TVD-Nummer des Stalles, die Geburtsdaten, die Namen, die Mikrochip-Nummer (falls vorhanden) und die Identifikationsnummer (UELN) (falls vorhanden).
3. Schritt: Pass bestellen (falls Sie noch keinen haben). Falls Ihr Tier bereits einen Pass hat, können Sie diesen Schritt auslassen. Ansonsten bestellen Sie einen direkt bei der TVD oder bei einer dafür anerkannten Organisation. Die Liste der anerkannten Organisationen wird später auf dieser Website veröffentlicht. Das Signalement der Pferde muss wie heute von dafür ausgebildeten Personen aufgenommen und in den Pass integriert werden. Viele Tierärztinnen und Tierärzte sind dafür ausgebildet, aber auch dafür zuständige Personen von Zuchtverbänden. Sind Sie bei einem Verband, erkundigen Sie sich – einige Verbände haben ihre eigenen Strukturen zur Aufnahme des Signalements. Sie haben bis zum 31. Dezember 2012 Zeit den Pass zu bestellen.
Die Registrierungspflicht gilt für alle Equiden – neben Pferden sind dies auch Ponys, Esel, Maulesel und Maultiere. (Wird im Text nachfolgend von Pferden gesprochen, sind jeweils alte Equiden gemeint.). 4. Schritt: Pass im Stall hinterlegen. Der Pass muss beim Tier aufbewahrt werden. Ist Ihr Pferd in einer Pension, muss deren Besitzer den Pass aufbewahren. Dadurch können die Veterinärbehörden im Seuchenfall wertvolle Zeit gewinnen.
Was Sie mit Pferdn die nach 2011 geboren werden tun müssen und weshalb diese Registrierung notwendig wird, erfahren Sie im WESTERNER-Journal des Monats Juli 2010.
Hier geht's zur Webseite wo Sie sich registrieren können
Hier können Sie den WESTERNER abonnieren oder eine einzelne Nummer bestellen |
| |
| 23.06.2010 |

| Roland Messerli und die Cowboy-Art des Pferdetrainings |
 |
"Ich dachte lange, Cowboys gäbe es nur noch im Film. In Kanada sah ich, dass es nicht so ist." Heute nach mehreren Aufenthalten in Alberta erfüllt Roland Messerli selber manch Klischee eines Cowboys und noch viele mehr eines Horseman. Und das Mitten im Kanton Bern. Er zieht sich den Hut zurecht und läuft leicht hinkend Richtung Weiden. Trotz eines verletzten Knies trägt er seine Buckaroo-Stiefel, die bis unter die Kniekehlen reichen. Seine Chaps sind ein authentischer Beweis, dass er seine Kleidung nicht zur Schau, sondern zum Arbeiten trägt. Vom Eindruck des ruhigen, manchmal schon fast wortkargen Berner noch etwas überrascht, wird der Besucher schnell einmal die Rassenvielfalt auf den Weiden feststellen. Der Quarter grast neben dem Freiberger und der Araber rennt mir dem Andalusier um die Wette. "Ich bin kein Fan von Pferderassen," sagt Roland Messerli später am Abend. "Für mich ist interessant zusehen, wie die verschiedenen Typen von Pferden unterschiedlich arbeiten." Doch mit arbeiten meint er nicht etwa trainieren für Wettkämpfe, sondern vielmehr ein Pferd so auszubilden, dass es landwirtschaftliche Arbeiten erledigen kann. Und da er in der Schweiz seine Dienste anbietet, liegt es auch auf der Hand, dass die Leute, die Roland Messerli aufsuchen, nicht immer aus dem Westernreiten kommen. So soll in diesen Tagen ein dreijährigen Freiberger lernen, einen Wagen zu ziehen. Roland Messerli beginnt die Pferde im Roundpen zu arbeiten und setzt dabei sein Rope geschickt ein, mal zum treiben, mal um die Hinterhand zu lösen, mal um ein Bein zu bewegen, vor allem aber um dem Pferd aufzuzeigen, dass es nicht zu fliehen braucht, weil im nichts geschieht. "Wenn das Pferd mal begriffen hat, dass es nicht fliegen muss, versuche ich ihm zu helfen zu verstehen, was wir von ihm wollen. Was für ihn das Wichtigste ist beim Ausbilden eines jungen Pferdes und ein Trainingstipp des Berners, das alles finden Sie im WESTERNER-Journal der Ausgabe Mai-Juni 2010.
Eine Videosequenz aus einem Jungpferde-Training bei Roland Messerli sehen Sie hier
Ein Interview mit Roland Messerli hören Sie hier
Ein Abo können Sie hier lösen |
| Roland Messerli arbeitet ein Jungpferd mit dem Rope im Roundpen. (Foto: Jacqueroud) |
| 30.04.2010 |

|

|