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AQHA Convention: Neuer Präsident
Vier Tage und damit einen Tag kürzer wie im Vorjahr war die Hauptversammlung des grössten Pferde-Zuchtverbandes der Welt. In San Francisco (USA) verabschiedete sich AQHA-Präsident Frank Merrill (USA) aus dem Executive Board; er wird ins Foundation Board der USET (United States Equestrian Team) berufen. Sein Nachfolger wird Ken Mumy (USA). Der erfahrene Executive-Member aus Michigan wird sein Wissen aus seiner selbstständigen Tätigkeit als Ingenieur einbringen. Sicherlich wird man auch ein wenig zu spüren bekommen, dass Mumy dem Cutting am Nächsten steht. Im Executive Komitee rutscht Johannes Orgeldinger (GER) als zweiter Vizepräsident nach. Ähnlich wie bei der NRHA USA Convention erfolgten die Sitzungen und der Stil an den Meetings den sogenannten Robert's Rules. Und wie bei der NRHA USA war auch bei der AQHA am Samstag Abend ein Bankett. Dabei ehrte der Verband die Professional Horsemen Winners. Zum zweiten Mal würdigte die AQHA damit die aus ihrer Sicht besten Horseman der gesamten AQHA. Der Verband selber bezeichnet diesen Award als den bedeutensten, den man bei der AQHA erhalten könne. Cathy Hanson aus Kalifornien gewann den Haupt-Award. Die beiden weiteren Plätze gingen an Gretchen Mathes (USA) und Dale Livingston (USA). Hanson machte sich vor allen Dingen einen Namen durch ihr unaufhörliches Engagement für die Jugendlichen. Mathes (USA) kommt aus Connecticut und hat als Richterin der AQHA, NRHA und NSBA einen ausgezeichneten Ruf. Doch den hatte sie als mehrfacher World hampion in der Show-Arena schon vorher. Livingston ist ebenfalls Richter und World Champion. Seine Verdienste liegen aber vor allen Dingen in den Lernprogrammen und Videos für die Richter, er gilt als einer der Wegbereiter für die neuen Pleasure-Richtlinien (WESTERNER berichtete).
Der neue Präsident Ken Mumy. (Foto: AQHA) 
04.03.2008

FEI Reinnig Masters für zwei Jahre in Oklahoma?
Wenn es nach der NRHA USA geht, dann dürfen sich die europäischen Spitzen-Reiner darauf einstellen, auch in diesem und im Folgejahr ihreStarts in den mit 100'000 Dollars dotierten Masters in den USA zu bestreiten. Die NRHA USA deponierte eine Bitte beim Weltreitverband FEI, dass man gerne im Rahmen der NRHA USA Futurity wie schon im Jahre 2007 auch im Jahre 2008 und 2009 die FEI World Reining Masters in Oklahoma abhalten möchte. Angesichts dessen, dass Manerbio (ITA) als valabler europäischer Gastgeber schon die FEI Weltmeisterschaften austrägt, dürfte die FEI kaum Alternativen haben und die Bitte der US-Amerikaner dankend annehmen. Damit wären die Masters bereits zum vierten Mal in Oklahoma. Der Entscheid dürfte allerdings frühestens in ein paar Wochen fallen.
Wird der State Park auch heuer wieder zum Reining-Schauspiel Europa gegen die USA? (Foto: pd) 
04.03.2008

Kniffliges Prozedere für das neue FM-Western-Reglement
Eng war es im Saal des Restaurant Gambrinus in Wangen an der Aare, als Präsidentin Judith Wittwer die Versammlung eröffnete. Ein Anzeichen dafür, FM-Western eine wachsende Fangemeinde. Ein Beweis sind sicherlich die rund 8'000 Franken, welche durch den Verkauf von FM-Western Jacken, Caps und weiterem Material reinkamen. Der Vorstand hat im Vorfeld der GV eininge Änderungen am Reglement vorgenommen. Felix Stampfli bemängelte dies, weil die Mitglieder zu diesen Punkten keine Stellung nehmen konnte. Statuten-Artikel 17 besagt, dass was nicht traktandiert sei, nicht abschliessend behandelt werden könne. Deshalb könne man das so nicht umsetzen, meinte Felix Stampfli. Daniela Wittwer appelierte an den gesunden Menschenverstand, dass man diese kleinen Reglementsänderungen durchaus ohne Beschwerdenangst umsetzen könne. Da vieles auf dem SWRA-Reglement aufbaue und dieses auch neu an der GV zur Abstimmung des Grossverbandes komme, solle man doch noch zuwarten entgegnete Felix Stampfli. Doch Wittwer präzisierte, diese Änderungen seien für das FM-Reglement irrelevant. Deshalb wurde darüber abgestimmt ob man einen Antrag bringen können, der das Reglement an an der GV zur Abstimmung bringen könne. 22 stimmten der Empfehlung des Vorstandes zu; wobei Felix Stampfli darauf hinwies, diese Abstimmung sei rechtswidrig. Der Vorstand schritt voran und ging Punkt für Punkt durch. Sämtliche Änderungen fanden die Mehrheit der Mitglieder, so dass dieses Reglement nun in Kraft ist; eine kleine Zitterpartie bleibt für FM-Western. Wenn jemand Rechtseinspruch gegen dieses Reglement einlegt, dürfte der Formfehler an der GV zu tragen kommen. Anderseits dürfte fraglich bleiben weshalb überhaupt gegen ein durchaus ausgewogenes und faires Reglement Einspruch zu erheben sei. Die Rechnung des erst vierjährigen Verbandes gestaltete sich einmal mehr positiv in allen Belangen. Das sei aber vor allen Dingen aufgrund ausserordentlich vieler Verkäufe von FM-Western Artikeln zustande gekommen, unterstrich Urs Sahli. Rund 8'000 Franken seien so in die Kasse gekommen. Der Gewinn belief sich auf 6'500 Franken. Das ist der bisher beste Jahresabschluss von FM-Western. Der Verband hat nun über 17'000 Franken angehäuft. Auch im Jahre 2008 ist ein Mitglieder-Zuwachs budgetiert und nicht zuletzt auch ein Gewinn. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich abermals zur Verfügung; sehr zur Freue der Mitglieder, die alle mit einem Applaus bestätigten. Was die Trail-Challenge der SPHA, ist der Super-Trail bei FM-Western. Diesen entschied im Jahre 2007 Jacqueline Hatt mit Rhéa für sich. Patricia Gwerder und Sandra Baumgartner waren auf den weiteren Rängen. Rund 5'000 Franken wurden dabei ausgeschüttet. Jacqueline Hatt nahm doch rund 1'200 Franken mit nach Hause. Natürlich durften die anderen Jahressieger auch noch ihre Preise entgegennehmen. Dabei waren Jacqueline Hatt und Judith Wittwer die grossen Dominatoren.
FM-Western-Präsidentin Judith Wittwer. (Foto: Jacqueroud) 
03.03.2008

Beer For My Horses
So heisst der neuste Film von Country-Superstar Toby Keith (USA). Der Chartstürmer genoss binnen Kürze einen besonderen Namen aufgrund seiner legendären Video-Clips zu seinen Songs, man denke nur an den Song 'I Love This Bar.' Längst hat er dieses Talent in Filmen weiter unter Beweis gestellt, dazu gehört sicherlich sein erster eigener Film 'Broken Bridges' der bei uns wohl demnächst als DVD erhältlich sein dürfte. Sein jüngster Streich ist nun 'Beer for My Horses' nach seinem gleichnamigen Song aus dem Album 'Unleashed' aus dem Jahre 2002. Schon der Video-Clip zum Song damals war mit Willie Nelson und einer gehörigen Portion Movie-Charakter wie ein moderner Western und natürlich durften auch die PFerde nicht fehlen. Willie Nelson wird ebenfalls im neuen Film zu sehen sein, genau so wie Comedian Rodney Carrington und Gitarren-Legende Ted Nugget. Der Film handelt von Kleinstadt-Sheriffs.
Toby Keith als Sheriff Deputy im neuen Film. (Foto: pd) 
03.03.2008

Fünf Länder, fünf Chancen, 250'000 Dollars Preisgeld
sk.--Wie der WESTERNER aus erster Hand erfahren durfte, startet die neugegründete European Reining Challenge (ERC)n schon in diesem Jahr. Fünf bekannte und hochkarätige Reining-Turniere haben sich zur European Reining Challenge (ERC) zusammengeschlossen, um den Reining Sport effektiv zu fördern. Jedes Turnier wird eine NRHA Category 1 Open Class mit einem Preisgeld von 30.000 Dollar und eine Non Pro Category 1 Class mit 20.000 Dollar Preisgeld austragen. Im der Open Kategorie werden der Reiter und das Pferd, die im Verlauf der fünf Turniere am meisten Preisgeld gewonnen haben, mit einem lukrativen Preis zusätzlich ausgezeichnet. Auch in der Non Pro Kategorie gibt es für Reiter und Pferd mit dem meisten Preisgeld einen zusätzlichen Preis. Hinter dem Konzept der European Reining Challenge steht das Bemühen, den Wettbewerb im Reining zu internationalisieren und zu standardisieren, um Reining in die erste Reihe des Pferdesports zu führen. Für die Zukunft ist angedacht, auch Turniere in den USA und dem Nahen Osten in die Serie aufzunehmen. Ähnlich wie beim Springreiten oder der Dressur nehmen die Reiter und Pferde damit an einem gemeinsamen internationalen Wettbewerb auf vergleichbarem Level teil, dessen einzelne Turniere jeweils von namhaften internationalen Sponsoren unterstützt werden. Hauptsponsor des Swiss Slide auf der CS Ranch in Givrins beispielsweise ist die Schweizer Vermögensberatung. Francesca Sternberg, Ausrichterin der Garden of England Show in Großbritannien und die Initiatorin der ERC, sagt: 'Ich bin begeistert darüber, dass unser Turnier Teil dieser wunderbaren Serie wird. Wir wollen Reining voran bringen und ich freue mich jetzt schon darauf, einige der besten Reiter und Pferde im Juli bei uns zu begrüßen.' Corinna Schumacher, Gastgeberin des von der NHRA Schweiz organisierten Swiss Slide, ist ebenfalls eine der Triebfedern hinter der Gründung der ERC. 'Wir wollen Reining auf ein höheres und professionelleres Level bringen, damit dieser tolle Sport die Anerkennung bekommt, die er verdient. Eine gemeinsame Serie, die die besten Reiter und Pferde unter besten Bedingungen zusammenbringt, ist ein erster Schritt in diese Richtung. Unser Wunsch wäre, dass Reining in absehbarer Zeit eine olympische Sportart wird.' Die fünf Anlässe im Jahr 2008: 31. Mai bis 1. Juni 23 Classic in Castelnuovo Belbo, Italien. 1. – 6. Juli: Swiss Slide in Givrins, Schweiz. 23. – 27. Juli:Garden of England in Bodiam, Großbritannien. 4. – 10. August:Shenoah Ranch in Wiekevorst, Belgien. Finale: 28. – 31. August:Rein O Mania in Kreuth, Deutschland.
Eine der Triebfedern des European Reining Challenge: Corinna Schumacher. (Foto: Jacqueroud) 
01.03.2008

Korrigenda 'NRHA Germany organisiert ersten Jugend CRI Europas'
rb.- Im Gegensatz zur Deutschen Jugendmeisterschaft für Junioren, bei der Reiter ab dem 14. Lebensjahr auf Hengsten startberechtigt sind, dürfen
laut FEI Reglement bei einem CRIJY Jugendliche bis einschl. 18 Jahre keine Hengste reiten. Dies ist erst für Junge Reiter ab 19 erlaubt.
 
29.02.2008

Swiss Team Penning Association plant Saison 2008
Ende Januar hat sich die momentan rein aus der Romandie bestehende Swiss Team Penning Association (STPA) zu einer Generalversammlung getroffen. Der im Jahre 2007 gegründete Verband zählt 36 Mitlgieder. Präsident Petus Neukomm hat sich vor allen Dingen emüht ein Reglement auszuarbeiten, dass an ein europäisches Pendant anlehnt und somit die Schweizer Team Penning Events vereinheitlichen zu können. Die GV beschloss in dieser Richtung weitere Punkte im Jahre 2008 zu regeln: Schweizer Richter, die die Team Pennings weiter zu vereinheitlichen helfen, einen Horsemanship-Preis für das Paar, welches den Kühen gegenüber am fairsten blieb und auch reiterlich am meisten Harmonie zeigte (diesen Spezialpreis kennen die Cowhorse Days von Riggisberg und Entlebuch bereits). Im Jahre 2008 werden die Team Pennings von Tavannes, Poliez-Pittet, L'Etivaz, Tramelan und Nods zu einem Championnat vereint (genaue Daten sind in unserer Agenda). Der Gesamtsieger erhält einen Spezialpreis.
 
29.02.2008

NRHA Germany organisiert ersten Jugend CRI Europas
rb.- Im Rahmen des NRHA Breeders Derbys 2008 vom 23. bis 29. Juni 2008 in Kreuth wird es zum ersten Mal in Europa einen CRI für Jugendliche geben. Durchgeführt wird diese international ausgeschriebene FEI Prüfung von der NRHA Germany. Startberechtigt sind Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren. Die Pferde müssen nicht unbedingt im Besitz der Jugendlichen sein. Zudem können ab dem Alter von 15 Jahren auch Hengste geritten werden. Bislang wurden noch in keinen weiteren europäischen Nationen CRIs angemeldet, so dass die für dieses Jahr ankündigte erste Europameisterschaft Reining der Junioren ausfallen muss. 'Es ist sehr schade, dass aus der Jugend EM in diesem Jahr noch nichts wird, aber ohne CRIs geht es nun mal nicht,' so Bundestrainer und NRHA Germany Präsident Kay Wienrich. 'Ich freue mich aber, dass die NRHA Germany den ersten CRI für Jugendliche ausrichtet und hoffe, dass viele Jugendliche aus ganz Europa kommen. Außerdem hoffe ich, dass sich auch in den anderen europäischen Nationen baldmöglichst Ausrichter von CRIs finden.' 'Wir gehen von einer Vielzahl von Anmeldungen aus,' so NRHA Jugendwart Joachim Zangerle. 'Die Begeisterung der Jugendlichen ist groß. In unserem Jugendtrainingswochenende in Kreuth werden wir eine eigene Vorbereitungsgruppe bilden, in der es u.a. um FEI Regelkunde geht. Da gibt es etliches zu beachten.'
 
28.02.2008

NRHA USA meldet neuen Million Dollar Hengst
Gesten bestätigte der Reiningverband was die einschlägigen Medien bereits im Verdacht hatten: Cashing steigt in den erlauchten Kreis der 1 Million Dollar Sires auf. Nu Chex To Cash steht im Besitz der Hilldale Farm in Kentucky (USA). Er ist vielleicht nicht mal wegen seinem NRHA World Champion Titel so bekannt, sondern vielmehr als einer der besten Vererber die es jemals gegeben hat. So gehört der Futurity-Sieger Wimpys Little Step zu seinen Söhnen. Noch zwei weitere Nachkommen sind Futurity Champion und Reserve Champion geworden. Der mittlerweile 18-jährige Palomino holte in der AQHA 379 Reining-Punkte, erreichte mit Jessicah Keller mehrere Non Pro Weltmeister-Titel. Er ist der 15. Hengst, der in den Kreis der Million Dollar Sires emporsteigt.
Nu Chex To Cash. (Foto: Hilldale Farm) 
27.02.2008