Short-News
European Paint Horse Championships sind im Gange, mit Schweizer Beteiligung. Schauen Sie jetzt den Live-Stream
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pfeil News vom Samstag,04.09.2010
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pfeil Zu schwer für den Spitzensport?
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... Spitzensportler mit ein paar Kilo zu viel: Tim McQuay und Tom McCutcheon. (Foto: pd) ...
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Wenn in wenigen Tagen die Weltreiterspiele auf den altehrwürdigen Kentucky-Anlagen in Lexington (USA) beginnen, dann wäre die kleinste und jüngste Disziplin, Reining, im Mutterland dieses Sports prädestiniert, grössere Medienaufmerksamkeit zu erlangen als je zuvor. Eigens hierfür soll Reining am 25. September 2010 den Grossanlass eröffnen. Doch noch bevor die grossen Medien dazu kommen, den Anlass zu bewerben ist ihnen auf den Nominationsunterlagen etwas aufgefallen: Die Reiter, welche für das Mutterland des Reinings antreten, sind doch ziemlich übergewichtig. Die Medien haben so dann das relativ bescheidene Stockmass der Reiningpferde mit dem realtiv beeindruckenden Gewicht der Reiter in Relation gesetzt und sind zum Schluss gekommen: Die USA muss sich schämen mit solch schweren Jungs einen Spitzensport zu präsentieren (Wortlaut mehrerer Tageszeitungen und Fernsehstationen, auch in Europa). Nicht gerade förderlich war dann noch die Aussage von Tim McQuay im Western Horseman, man hätte leider keine Möglichkeit jüngere Pferde zu zeigen, es sei für die USA schwierig, ältere Pferde zu finden. Material genug für Satiriker in den kommenden Tagen. Junge Pferde auf schweren Jungs? Die US-Medien sind irgendwo zwischen verärgert und amüsiert. Das betrifft nicht die pferdenahen Medien, sondern die nationalen Medien. In Europa ist das Thema aber auch in den Pferde-Magazinen angekommen. Um die Gretchenfrage des Gewichtes ansatzweise erklären zu können, hat WESTERNER mit der Osetopathin und Kinesiologin Christiane Herrmann gesprochen. Sie unterstreicht die Problematik des Gewichtes und verweist auf den Rücken des Pferdes, der mit zunehmendem Gewicht leidet. Nicht zuletzt auch deshalb ist der passende Sattel wichtig, damit die Gewichtverteilung funktionieren kann. Aber der passende Sattel ist kein Freipass für höheres Reitergewicht. Relativ kleine und damit leichte Quarter Horses sind auch vom Traggewicht her beschränkt. Damit sind Reiter wie Tim McQuay, Tom McCutcheon oder zunehmend (im wahrsten Sinne des Wortes) auch Shawn Flarida eigentlich zu schwer. Und das aus rein medizinischer Sicht. Dass die Pferde dennoch in der Lage sind solche Leistungen zu vollbringen ist kein Zustand von langer Dauer, Folgeschäden sind wahrscheinlich. Mehr dazu und eine Formel zum Ausrechnen ob Gewicht von Reiter und Pferd übereinstimmen finden Sie im WESTERNER Journal September 2010.
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pfeil Die Reglemente haben so ihre Tücken
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Es erstaunt, wie unglücklich, ja sogar unwissend gewisse Passagen in gewissen Regelbüchern der einzelnen Westernturniere sind. Da gibt es falsch verstandene Stellen, da gibt es falsch interpretierte Stellen, ja da gibt es sogar improvisierte Stellen. Die sind natürlich richtig, die kann man ja nicht falsch improvisieren. Unglücklich sind sie all zu oft trotzdem. Klar sind wir Ihnen nun ein paar Beispiele schuldig.Da der WESTERNER sich nicht anmasst, Reglementskenner über zehn Verbände zu sein und schon gar nicht Richter, beschränken wir uns auf die Reglemente und Stellen, die wir wirklich studiert haben. Als schönes Fallbeispiel nehmen wir mal das Hackamore. Und schon beim Begriff fängt die Ungemach an. Die Regelbücher reden und schreiben vom Bosal, meinen aber das Hackamore. Irgendwann hat irgendjemand diese Unterscheidung nicht verstanden, aber diese frisch fröhlich in die Regelbücher geschrieben. Die gesamte Zäumung nennt man Hackamore, das Bosal bezeichnet nur den (meist aus Rohhaut) gefertigten Nasenteil. sobald die Mecate (oder McCarty) dran sind, nennt man das Ganze ein Hackamore. Bravo an die Regelbücher, die das schon mal verstanden haben.
Doch es geht gleich weiter. Nahezu überall ist es verboten, das Hackamore mit nur einem Bosal-Hanger zu reiten. Eigentlich müsste man bei einem veritablen Zaum das Mundstück wegnehmen und das Bosal dranhängen. Das sei sicherer, mindestens ein Kehlriemen muss dran sein. Hören wir was Richard Caldwell, einer der besten Hackamore-Ausbildner der Welt dazu sagt: "Ein Bosal, das nicht am Bosal Hänger sondern an einem normalen Zaum-Leder geschnallt ist, bietet weder dem Pferd noch dem Reiter ein feines Gefühl, die Hilfen verzögern und verfälschen sich, es ist ein Gefühl als hätte man statt ein Lebewesen, ein totes Stück Material in der Hand. Wer so reitet, braucht gar nicht erst ein Hackamore zu benützen, er wird weder sich noch dem Pferd die Feinheiten dieser Reitart erklären können." Mehr solcher Beispiele entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal September 2010.
Lesen Sie hier wie man eine Halter-Klasse richtet
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pfeil Mike Kevil (USA) gibt Tipps
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Wenn es um den Umgang mit Pferden geht, spielt es gar keine so grosse Rolle ob man reitet oder an der Hand mit dem Pferd zu tun hat. So oder so braucht es Wissen und Erfahrung. Meine Erfahrung möchte ich Ihnen gerne zur Verfügung stellen, um vielleicht das eine oder andere schlechte Erlebnis zu vermeiden. Anbei eine Frage eines Reiters, welche ich zu beantworten versuche: Kurzlich kaufte ich ein zehnjähriges Pferd, eines mit sehr guter Abstammung und dem damit verbundenen Potential. Seine Turniererfolge sind aber eher durchwachsen. Als ich ihn zu reiten begann, machte ich ein paar einfache Achten in der Bahn, sobald ich auf rechte Bahn in der Volte kam, stoppte das Pferd sofort von sich aus. Es scheint klar, dass dies ein Muster ist, dass ihm mal so beigebracht wurde. Was geht in diesem Pferd vor und wie löse ich dieses Verhalten auf faire Art und Weise? Es ist unklar ob dies wirklich ein altes oder nicht vielleicht neues Problem ist. Ich bezweifle dass ein früherer Reiter dies auf rechte Hand im Galopp stets so verlangt hat, es könnte nämlich auch sein, dass er gelernt hat mit diesem Verhalten aus der Arbeit zu entkommen. Sie sagen er sei gesund und physisch in der Lage auf rechte Hand gut zu galoppieren. Ich würde es trotzdem an der Longe nochmals beobachten. Dann würde ich unter dem Sattel schauen ob im Schritt ein Problem besteht, wenn nicht, trabe ich das Pferd, geht auch das ohne Problem, gehts in den Galopp. So sehe ich wo das Problem beginnt. Starten Sie mit grosszügigen Zirkeln und werden Sie langsam enger im Zirkel. Achten Sie darauf das Pferd vorwärts zu reiten. Man kann ein Pferd nicht trainieren, wenn es nicht vorwärts geht. Und wer das trotzdem versucht, braucht schlicht und ergreifend zu viel Druck und raubt dem Pferd Motivation, Schwung und Elastizität. Wenn das Pferd nun erst im Galopp mit diesem plötzlichen Stopp beginnt, richten Sie ihn gerade und reiten Sie ihn forsch und schnell aus dem Zirkel. Er wird bald erkennen, dass Zirkelarbeit ohne diesen Stopp dann wesentlich angenehmer wird.
Weitere solcher Antworten entnehmen Sie dem WESTERNER-Journal der Ausgabe September 2010.
Hier können Sie ein Video über Mike Kevil sehen
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pfeil 40 Jahre Wikinger Ranch - 300 Jahre Geschichte
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... Emil Hegetschweiler und Rico Leutwyler an den Feierlichkeiten auf der 40-jährigen Wikinger Ranch. (Foto: Jacqueroud) ...
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Westernreiten gibt es in der Schweiz noch weitaus weniger lang als 300 Jahre. Vielmehr zirka seit 40 Jahren. Und beide Zahlen passen auf die Wikinger Ranch. Als älteste Ranch der Schweiz begründete sie das Westernreiten 1970. Aber die Gebäude der Wikinger Ranch sind sage und schreibe 300-jährig.
Deshalb feierte die gesamte Belegschaft mit einem guten Teil derjenigen, die die Schweizer Westerngeschichte mitgeprägt haben 40 Jahre Wikinger Ranch und 300 Jahre Hefti Hof. So hiess nämlich der Betrieb, bevor Emil und Susanne Hegetschweilerden Hof am Ufer der Reuss übernahmen. 'Der alte Pöstler strich noch lange den Namen Wikinger Ranch durch und schrieb auf jeden Brief von Hand Hefti Hof drauf,' erinnert sich Initiant Emil Hegetschweiler in seiner emotionalen Rede vor den Gästen. Den Tränen nah und so liebevoll wie ein frischverliebter junger Mann spricht der 74-jährige von seiner Gattin Susanne Hegetschweiler, mit der er zuerst die Faszination für die Islandpferde teilte. Diese Faszination blieb auch mit dem Westernreiten, bis heute und eine Generation später, denn noch an den Jubiläums-Feierlichkeiten waren die Island-Pferde - und ja sie sind trotz ihrer bescheidenen Grösse Pferde und keine Ponies - wie Hegetschweiler den Leuten erklärte und vom isländischen Zorn über solch Fehlaussagen warnte. Die Isländer liefen aber nicht nur an der Jubiläums-Vorführung, sondern sind nach wie vor fester Bestandteil der Ranch. 'Wir haben 20 Pferde auf der Wikinger Ranch beheimatet,' erklärt Monika Bomatter die mit Lebenspartner Joe Gisler zusammen die Ranch seit drei Jahren führt. 'Für die Reitschule bauen wir auf das sanfte Gemüt der Isländer und Freiberger, ansonsten haben wir natürlich auch Quarter, Paints und Appaloosas,' verrät die Urnerin im bodenständigen Dialekt aber mit einem weichem Lächeln. Lebenspartner Joe Gisler und seine Lebenspartnerin fanden in der Rede von Emil Hegetschweiler lobende Worte und eine Genugtuung, dass sein Lebenswerk fortbestehe. Das Lachen dürfte dem Alt-Herren nicht so schnell vergehen. Auch Joe Gisler und Monika Bomatter nicht. Denn 40 Jahre Wikinger Ranch sollten ja eigentlich nur der Anfang gewesen sein waren sich an diesem Fest alle einig. Mit Joe Gisler und Monika Bomatter geht die Wikinger Ranch nach 40 Jahren in eine weitere Generation und der Hefti-Hof nimmt die nächsten 100 Jahre unter die Balken.
Mehr zur Wikinger Ranch lesen Sie in der WESTERNER-Journal-Ausgabe vom September 2010.
Hier können Sie ein Video über die Wikinger Ranch schauen
Hier können Sie ein Interview von Emil Hegetschweiler hören
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pfeil Weitere Topnews

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Genau für diesen Fall haben wir unser Archiv. Dort finden Sie alle bissherigen Topnews aufgelistet.

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pfeil This Week

Zucht :: 30.-05. Sep. 2010
Europameisterschaften der Paint Horses
Ort: Kreuth (GER)

Reining :: 01.-04. Sep. 2010
Austrian Reining Futurity & Derby mit 100'000 Dollars
Ort: Wiener Neustadt (AUT)

Reining :: 03.-05. Sep. 2010
Summerslide NRHA Switzerland
Ort: Mooslargue (FRA)

Brevet :: 04.-14. Nov. 2010
Brevetkurs mit Prüfung auf 3 Wochenende verteilt
Ort: Hosenruck

Rinderdisziplinen :: 04.-05. Sep. 2010
Ranch Horse Festival
Ort: Niederrohrdorf

Brevet :: 04.-14. Nov. 2010
Brevetkurs mit Prüfung auf 3 Wochenende verteilt
Ort: Hosenruck

Clinic :: 05. Sep. 2010
Trailkurs mit Brigitte Grämiger
Ort: Appenzell

Messe :: 05.-12. Sep. 2010
AMERICANA 2010
Ort: Augsburg (GER)

Turnier :: 05. Sep. 2010
Schweizermeisterschaft 2010 der Haflinger mit Westerndisziplinen
Ort: Frauenfeld Allmend (TG)



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pfeil Umfrage September

In Anlehnung an die realtiv gut gebauten US-Reiner an der WM: Finden Sie, dass es eine Obergrenze im Reiter-Gewicht gibt?

Auf jeden Fall, je nach Pferd mag das etwas variieren, aber ich denke über 100 Kilo ist zuviel.
Ja, vor allem bei jungen Pferden. Man muss aber jeden Fall einzeln anschauen.
In Einzelfällen ja, aber die Leistungen der Pferde, die von schweren Reitern geritten werden zeigen ja, dass es offensichtlich kein Problem ist.
Da wage ich nicht, mich darüber zu äussern, ich kann das nicht abschätzen.

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